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Warum Style Sheets?

Diese Seiten verwenden korrekt CSS 2.0
Diese Seiten verwenden korrekt HTML 4.01
HTML wurde nicht für Webdesign geschaffen, schon gar nicht, um schön aussehende Seiten zu erstellen, sondern um Informationen in leicht lesbarer und verfügbarer Form im Internet anzubieten.

Das klingt auf den ersten Blick logisch und nicht weiter tragisch, beinhaltet aber alle Schwierigkeiten, die jeden, der Webseiten erstellen will, irgendwann beschäftigen. Wie bekomme ich ein Element auf einer Bildschirmseite genau dahin, wo ich es hinhaben will? Wie kann ich Rahmen setzen, Schriftarten vorgeben, Text einrücken? Wie kann ich Seiten basteln, die immer gleich angezeigt werden?

Diese Ausrichtung von Elementen können Sie definieren, und zwar mit HTML-Tabellen, die als unsichtbares (blindes) Gitter eine Webseite in Zellen aufteilen, die mit Inhalt gefüttert werden. Das ist zwar effektiv, erzeugt aber eine Menge Overhead, vor allem, wenn die Zelleninhalte auch noch unterschiedlich formatiert werden sollen. Da ich direkt mit dem HTML-Code arbeite, ist eine solche Seite mit 'zig Zeilen und Spalten sehr unübersichtlich und schwer zu pflegen.

Überhaupt vernebeln Formatierungen im HTML-Code selbst die Struktur einer Webseite und müssen jedesmal mit vom Server zum User übertragen werden. Da wäre es doch besser, den HTML-Seitenaufbau und die eigentliche Formatierung des Textes zu trennen. An dieser Stelle kommen Style Sheets ins Spiel. Die eigentliche Webseite enthält alle HTML-Tags, die für das Seitengerüst notwendig ist, ohne weiteren Ballast. Eine externe Style Sheet-Datei (.CSS) enthält alle Formatierungen wie Schriftarten, Farben, Einrückungen, Positionierungen, die für die HTML-Tags benötigt werden. Die Vorteile sind zahlreich:

Durch die Formatierung ohne blinde Tabellen und ohne feste Schriftgröße können Sie als Besucher der Seite selber bestimmen, wie groß das Browserfenster sein soll und welche Schriftgröße für Sie am besten ist. Das Layout ist ist flexibel genug, um sich diesen Änderungen anpassen zu können. Die Usability der Seiten erhöht sich damit.

Das klingt alles sehr gut, aber natürlich hat der Gebrauch von Style Sheets auch Nachteile. Obwohl das World Wide Web Consortium (www.w3c.org) einen Style Sheet Standard definiert hat, ist dieser Standard in den unterschiedlichen Browsern oft nicht oder falsch umgesetzt worden. Vor allem Netscape hat sich negativ hervorgetan. Sie sollten sich daher nicht wundern, wenn diese Seiten in älteren Netscape-Versionen (kleiner Version 6) sehr merkwürdig aussehen.

Jetzt könnten Sie fragen, warum ich trotz dieser gravierenden Nachteile dennoch Style Sheets benutze. Ich habe mich dafür entschieden, weil es genug Browser gibt, die meine Seiten korrekt anzeigen, und noch wichtiger, ich möchte die fehlerhaften Browser nicht auch noch dadurch unterstützen, dass ich für jeden Browsertyp zeitaufwendige Workarounds einbaue, nur damit auch dort die Seiten korrekt angezeigt werden. Vielmehr möchte ich die Benutzer solcher alten Browser bitten, doch auf die meist kostenlose aktuelle Version umzusteigen oder gar den Browser zu wechseln. Internet Explorer ab Version 5, Netscape ab Version 6.1 und Opera ab Version 4 zeigen die Seiten korrekt an.

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