Nihongo - Japanisch

Die Lateinumschrift Romaji

Alle Laute der japanischen Sprache lassen sich leicht mit den uns bekannten Buchstaben ausdrücken. Die Japaner nennen diese Umschrift "Rômaji"-Römische Zeichen.

Heute sind zwei Rômaji-Systeme im Gebrauch, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden: die von der Regierung für den Amtsgebrauch eingeführten "kunreishiki rômaji" und die "hebonshiki rômanji" des amerikanischen Missionars und Sprachforschers Hepburn. In Infojapan benutze ich ausschliesslich das letztere System.

Auf der 50 Laute-Tafel in diesem Bereich finden Sie alle Kana-Zeichen und die Rômanji-Umschrift auf einen Blick. Es folgen daher nur noch einige Regeln für die Umsetzung der japanischen Laute in Rômaji.

Der Silbenschlusslaut n (n), der eine eigene Silbe darstellt, wird immer "n" geschrieben, auch wenn er in manchen Wörtern eher wie "m" ausgesprochen wird. Beispiel: "konban", "kanpai".

Ein Apostroph "'" wird verwendet, um den Silbenschlusslaut "n" von einem Vokal oder einer mit "y" beginnenden Silbe zu trennen, sofern es zur Vermeidung von Aussprachefehlern notwendig erscheint. Beispiel: kon'yaku.

Gespannte Laute werden durch einen Doppelkonsonanten wiedergegeben. Beispiel: "mikka", "kippu". Kleiner Zusatz: "sh" wird zu "ssh", "ch" wird zu "tchi" und "ts" wird zu "tts". Beispiel: "ressha", "botchan", "mittsu".

Lang ausgesprochene Vokale werden mit einem Zirkumflex oder einen waagerechten Strich über dem Vokal dargestellt. Beispiel: "rômaji", "dôzo". Als Ausnahme wird ein langes i sowie ein e in Wörtern chinesischen Ursprungs durch ein weiteres, angehängtes i ausgedrückt. Beispiel: "oniisan", "meishi". Wird bei Katakana-Wörtern der Dehnungsstrich verwendet, erscheint in der Umschrift jedoch wieder der Zirkumflex. Beispiel: "bîru", "Bêtôben" (Beethoven).

Auch wenn die japanische Schrift die einzelnen Wörter nicht durch Zwischenräume trennt, sollten Sie in der Umschrift Einheiten bildende Wörter Zwischenräume setzen. Beispiel: "Watashi ha genki desu."